Auftritt von Bundeswehr und Feuerwehr
Die Berufsfeuerwehr Leipzig sowie die Bundeswehr engagieren sich auch in diesem Jahr wieder im Rahmen der Zivil-Militärischen Zusammenarbeit mit Vorführungen und Ausstellungen auf dem 11. Kongress der DIVI.
Vorführungen
Höhenrettung
Vorführung „Rettung einer verletzten Person“
Höhenrettungsgruppe der Berufsfeuerwehr Leipzig in Kooperation mit der Bundeswehr
Donnerstag, 1. Dezember 2011 14:00 – 14:30 Uhr
Freitag, 2. Dezember 2011 14:00 – 14:30 Uhr
Ein verletzter Glas- und Gebäudereiniger wird unter Beteiligung eines Notarztes und einer RTW-Besatzung mit einer Teleskopgelenkmastbühne TGM 46-HR aus seiner misslichen Lage befreit. Nach der Stabilisierung des Verletzten und dem Transport mit dem Rettungswagen wird die verletzte Person dem Sanitätsdienst der Bundeswehr übergeben. Nach Herstellung der Transportfähigkeit erfolgt der Abtransport des Patienten in eine medizinische Einrichtung durch einen Rettungswagentransport. Der Abstransport wird hier nicht dargestellt.
Die Übung wird in der Messe-Glashalle stattfinden, der Abtransport erfolgt mit einem Rettungswagen in die Halle 2.
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Großschadensereignis
Vorführung „Ablaufzyklen bei einem Großschadensereignis“
Berufsfeuerwehr Leipzig in Kooperation mit der Bundeswehr
Donnerstag, 1. Dezember 2011 15:30 – 16:10 Uhr
Freitag, 2. Dezember 2011 15:30 – 16:10 Uhr
Die Berufsfeuerwehr Leipzig und die in der Stadt Leipzig tätigen Hilfsorganisationen demonstrieren in Kooperation mit der Bundeswehr die Tätigkeiten zum Aufbau eines Behandlungsplatzes (BHP 50) mit Triage. Dabei wird ein Abrollcontainer für ein Großschadensereignis (AB RettSan) zum Einsatz gebracht.
Die Übung wird in Halle 2 durchgeführt.
Fahrzeugausstellung Branddirektion Leipzig
- Gerätewagen Messtechnik
mit Infrarot Fernerkundungssystem, Ionenmobilitätsspektrometer, Massenspektrometer und Gaschromatograph - Infektions-RTW
Rettungs- und Krankentransportwagen für hochinfektiöse Patienten - Übergewichtigen-RTW
Rettungs- und Krankentransportwagen für adipöse Patienten
Bundeswehr
Aspekte der Notfall- und Intensivmedizin im Auslandseinsatz
Zentraler Auftrag des Sanitätsdienstes der Bundeswehr ist es, die Gesundheit der Soldaten zu schützen, zu erhalten und wiederherzustellen. In Auslandseinsätzen drohen gesundheitliche Gefahren, denen Soldaten im Inland nicht ausgesetzt sind.
Dort gilt die Maxime, den Soldaten im Falle einer Erkrankung, eines Unfalls oder einer Verwundung eine medizinische Versorgung zuteil werden zu lassen, die im Ergebnis dem fachlichen Standard in Deutschland entspricht. Als Bestandteile der Rettungskette präsentiert der Sanitätsdienst eine Rettungsstation für die allgemein- und notfallmedizinische Erstversorgung der ersten Behandlungsebene sowie einen Operationscontainer, der sowohl in einem Rettungszentrum der zweiten Behandlungsebene für die erste notfallchirurgische Versorgung genutzt werden kann, als auch für die klinische Akutversorgung in einem Einsatzlazarett der dritten Behandlungsebene.
Neben der praktischen Vorführung ausgewählter modularer Sanitätseinseinrichtungen der Rettungskette im Einsatz vermittelt die Bundeswehr Einsatzerfahrungen sowohl in Workshops zu „Blast Injuries“ als auch in Vorträgen „Aspekte zu Damage Control Surgery“ aus der jeweiligen Sicht ihrer Notfallmediziner, Einsatzchirurgen und Intensivmediziner.
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